#Pöfel #ichlebenoch #randomness

Lang ist’s her.
Lang war’s schwer.
Zeit hinfort,
Ideen rar.
Doch nun ein Wort.
Wunderbar.

Ja nun. Ich lebe noch, wer hätte es gedacht? Vieles ist geschehen, wenig wird an dieser Stelle festgehalten. Gesagt sei jedoch, dass ich mich nach wie vor der Gesundheit und guten Beschäftigung erfreuen kann. Was will man mehr? Eine Menge. Ich weiß.

Wie es nun häufiger der Fall ist, wird dies ein Chaosbeitrag. Ich würfel einfach alles zusammen, was mir in den Sinn kommt. Struktur? Wer braucht das schon! Ach! Ach was interessieret mich der Pöfel! *hüstel* Entschuldigt. Ich lese derzeitig Gryphius („Papinian“). Pöfel ist ein lustiges Wort. I like.

Was mich derzeitig ebenso begeistert ist ein Spiel. „Game Dev Tycoon“, um es namentlich zu nennen. In diesem Fall gilt: Nomen est omen. Man ist ein Spieleentwickler. Anfänglich sitzt man in seiner Garage und bastelt alleine an den neuen Erfolgen – oder Misserfolgen. Dabei wählt man stets Genre, Thema, Platform und Engine (später auch Zielgruppe) aus und gibt seinem Baby einen Namen. Anschließend gibt es drei Arbeitsschritte, in denen man weiter spezifizieren kann: legt man mehr Wert auf die Spielwelt, den Sound, die Grafik, künstliche Intelligenz usw.? Im Anschluss hagelt es dann Kritik aus der Zeitschriftenwelt und anhand dieser und der Verkaufszahlen sowie den Fangewinn/-verlust kann man schließlich sehen, ob man gut war. Natürlich gibt es noch einige kleine Funktionen wie z.B. Auftragsarbeit, Interviews usw.

Insgesamt erschien mir das Spiel zunächst langweilig. Doch als ich es selbst gespielt habe, hat es mich sofort gefesselt: man will einfach immer bessere Spiele auf den Markt bringen. Nach und nach durchschaut man das System, weiß, wann man für Hype sorgen soll und wann nicht, wie viel Wert worauf gelegt werden muss. Ein einfaches Spiel. Für Laien durch das simple System zugänglich, für Strategen eine nette Entspannung und für Nerds aus der Gaming-Szene ist das ein oder andere Häppchen Freude dabei. Denn die bereits erwähnten Engines orientieren sich an der tatsächlichen historischen Entwicklung, die Namen jedoch dezent umgewandelt.

Wusstest du übrigens, werter Gruftbesucher,
dass Descartes in seinen Meditationen gar nicht wörtlich
cogito ergo sum – ich denke also bin ich- geschreiben hat?
Er schrieb lediglich cogito sum oder andere Variationen.

Leider komme ich im Moment sehr wenig zum zocken. Mein Gamerherz blutet. Da wartet noch Alice Madness Returns auf mich, League Of Legends, Deponia, Elder Scrolls Online, Hearthstone, Child of Light und viele andere. Es ist ein Drama. Also, man könnte dazu eines schreiben. Nichteinmal beim Lesen komme ich hinterher. Für die Uni gut und schön, aber wann soll ich bitte Die Elexiere des Teufels von E.T.A. Hoffman lesen? Wunderbares Buch! Schließlich wartet auch noch ein anderes Buch auf mich: eines, das von mir erst noch geschrieben werden muss. Knapp 30 Din A5 Seiten habe ich zusammen. Doch nun denke ich, dass ich lieber mit Ausnahme des Prologs alles wieder löschen sollte … Das Leben ist so schwer.

Ach! Ach weh! Oh ach! Weh mir! Weh mir, die ich nicht einmal einen Halloween-Beitrag geschrieben habe! Dabei wollte ich doch meine schöne Fotomontage zeigen:

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Meine Damen und Herren und Sonstige! Darf ich vorstellen? Sir Steampumkin, stets zu diensten. Etwas Dampf gefällig?

 

 

 

Oh Sterne! Da habe ich ja schon so viel fabriziert! Na dann verabschiede ich mich mal in aller Manier:

Adieau! Man liest sich. Immer schön gruftig bleiben, liebster Mitfreak.
Deine Nekromantika

2 Kommentare zu “#Pöfel #ichlebenoch #randomness

  1. Ich sah gerade Licht in dieser Gruft … – tatsächlich, lang war’s her …

    Viel sagen kann ich gar nicht, da ich so gar kein Gamer oder Zocker bin.

    Aber der Sir Steampumkin, der hat was. Tolle Kreation und Kreatur! Womit wird der denn bedampft oder erzeugt er Dampf? Und duftet oder riecht der nach irgendwas?

    Hach, und dann hast Du was angerichtet, liebe Herrin dieser Gruft: Ein Buch, wie jenes von E.T.A. Hoffmann zu erwähnen!

    Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo ich schon soooo viele Bücher „auf Halde“ habe, die darauf warten, gelesen zu werden. Und wo mein eigener Zeitfonds für die schönen Dinge des Lebens zusehends wieder und weiter schwindet, seitdem ich im „Hamburger Modell“ auf jener Stundenzahl gelandet bin, der dann ab Januar nur noch Fulltime folgen wird, wenn ich denn durchhalte.

    Aber gut, immerhin kommt der Roman auf meine Vormerkliste. Unbedingt!

    Dich scheint die Studiererei ja zeitlich auch hinreichend einzuspannen – hoffentlich ist das hauptsächlich mit Freude und Erfüllung verbunden.

    Ich wünsche Dir das jedenfalls sehr und lasse ansonsten nur liebe sternflüsternde Grüße hier!

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    • Dampfbetrieben, natürlich! Und er duftet nach Patchoulli ♥
      Es freut mich immer, wenn ich Leute mit Büchern erfeuen kann. Der Trick beim Lesen scheint zu sein, auch einfach mal nur für zehn Minuten das Buch in die Hand zu nehmen. Allerdings ist das leichter geschrieben als getan. Für die Elexire des Teufels lohnt es sich aber allemal! Ein Buch zum Mitfiebern und Mitdenken wie es nicht viele Texte schaffen. Und man kann es etliche Male lesen, da einem immer wieder neue Bilder auffallen (wurde mir zumindest gesagt, und ich kann es bereits beim ersten Mal lesen nachvollziehen).

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